Monate: Mai 2010

Burgörner zw. 1933-1945

In den Maitagen dieses Jahres 2010 jährt sich zum 65. Mal das Ende des zweiten Weltkrieges.  Zur Geschichte von Burgörner gehört auch das finstere Kapitel von 1933 bis 1945. Leider sind dazu Akteneinsichten in Burgörner nicht mehr möglich, weil die Bestände während der Auflösung der Gemeinde-Burgörner verbrannt wurden und sachkundige Zeitzeugen kaum noch aufzufinden sind. Mit einigen Fundstücken, Bilder aus dieser Zeit, möchten wir dennoch zur > Erinnerung und Mahnung < an diese Zeit beitragen. Ein solches Fundstück ist eine Postkarte von einem Denkmal. Die Erklärung dazu, original Anmerkung des Sammlers, entnehmen wir der Rückseite dieser Karte – ohne weiteren Kommentar. Bemerkenswert und darum der ehem. Standort schwer zu erkennen, ist die Bildmontage mit Buschwerk im Hintergrund, wo eigentlich die Sankt Nikolai Kirche von Burgörner zu sehen sein müsste. Fotokopie der Rückseite: Wer heute einen Familienausflug mit der ehemaligen Werksbahn der „Mansfelder Bergwerks Bahn“ unternimmt und an dem Haltepunkt aussteigt: der sollte auch wissen, dass an dieser Stelle einst sogenannte Behelfsheime standen. Ersatzhäuser, erdacht und gebaut für Familien, welche im Bombenkrieg oder als Flüchtlinge alles, …

Gasrohrbruch 1978

Gasrohrbruch am 21.05.1978 in Hettstedt Burgörner/Altdorf (Humboldtstraße) Ursache: Durch unsachgemäße Reparatur eines Wasserrohrbruches wurde das Erdreich unterspült. Das Gasrohr wurde durch den Druck von oben abgerissen. Das ausströmende Gas suchte sich einen Weg durch das Erdreich und dem Fundament eines Wohnhauses. Eine fünfköpfige Familie die im Erdgeschoss ihre Schlafräume hatte, konnte durch glückliche Umstände in letzter Minute, schon stark betäubt, gerettet werden.

Bergparade 2006

Ein Volksfest ganz besonderer Art war die: Bergparade zum 4. Landestreffen der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine Sachsen-Anhalt e.V. in Elbingerode/Harz; 21.Mai 2006 (Bilder entnommen und genehmigt von : http://www.opelparty.de/Berichte/b37.htm) Hier trafen sich die letzten Zeugen eines Berufszweiges, der früher ganze Landschaften seinen noch heute unübersehbaren Stempel aufdrückte. In einem nicht endenden Umzug, vorbei an Tausenden von festlich gekleideten Menschen, zogen die Traditionsvereine der verschiedenen Bergbauregionen Deutschlands in ihren prächtigen Uniformen und voran getragenen Vereinsfahnen dem Festplatz zu. Die Spitze des Zuges bildeten die Vereine aus Sachsen-Anhalt Der Kupferschieferbergbau im Mansfelder Land war über Jahrhunderte weit verbreitet. Größen wie Martin Luthers Vater waren als Bürokrat in diesem Bergbau tätig. Aktiv wurde in dieser Region bis in die 80er Jahre des 20. Jh. Kupferschiefer gewonnen. Die Tradition des Bergbaus wird heute durch den Verein Mansfelder Berg- und Hüttenleute repräsentiert. Der Einladung folgten 48 Vereine aus Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Baden Württemberg. 1350 Berg- und Hüttenleute sowie Spielleute verschiedener Musikkorps und Spielmannszügen waren um 13.30 Uhr auf dem Sportplatz angetreten. Diese Veranstaltung in Elbingerode lässt ahnen, …