Monate: Mai 2011

Namensgebung

Am 28. Mai 2011 erhielt das Haus in Hettstedt/Burgörner, in welchem Wilhelm von Humboldt seine Ehefrau kennenlernte, offiziell den Namen „Humboldt-Schloss“. Wilhelm von Humboldt verbrachte die ersten Jahre seiner Ehe dort und kehrte auch später immer wieder zurück, um sich in der Ruhe und Abgeschiedenheit zu erholen oder mit Freunden zu treffen. (siehe Besucher in Burgörner) Das Mansfeld-Museum, welches in i.d. Haus untergebracht ist, hatte an diesem Tage viele Gäste. Die Vertreter der „Humboldt-Gesellschaft für Wissenschaft, Kunst und Bildung e.V. aus Mannheim“ welche die Namenstafel stiftete, mit ihrem Präsidenten Prof. Dr. med. Dr. h.c. Erwin Kuntz. Aber auch zahlreiche Nachkommen der Familie Humboldt-Dacheröden unter der Leitung von Herrn Georg von Humboldt, nahmen einschließlich der Vertreter vom Landratsamt, des Bürgermeisters der Stadt Hettstedt, den Mitgliedern des Fördervereines und des Kirchenvorstandes der evangelischen Kirche Burgörner, an dem Festakt teil.

Burgörner-Geschichte

Burgörner eine wirtschaftlich intakte Großgemeinde mit ca. 4000 Einwohnern wurde 1950 gerade deswegen in das zu dieser Zeit recht unbedeutend gewordene Hettstedt eingemeindet. Als nun auf Grund der Strukturen in der DDR die erwarteten Einnahmen von Burgörner für Hettstedt ausblieben, erlosch jegliches kommunale Interesse. Der Ortsteil Burgörner-Neudorf mit dem Bahnhof „Hettstedt“ und dem umliegenden Straßennetz wurde schon nach 1875 allgemein als Bestandteil von Hettstedt angesehen. Von Burgörner- Altdorf wurde nun nach 1950 nur noch von einem sterbenden Ortsteil gesprochen dem man mit der umliegenden, heruntergewirtschafteten Industrie, rücksichtslos gegenüber Mensch und Natur, arg zusetzte. Burg – Örner., Diesem Burgörner in dem viele Familien trotz aller Widrigkeiten seit vielen Generationen wohnen, möchten wir hiermit ein Denkmal setzen. Burg, ist wohl berechtigt auf Grund der archäologisch nachgewiesenen ca. 4000 Jahre alten Befestigungen auf einer Höhenlage, und Örner, den Namen für dieses Gebiet findet man erstmals auf einer Tauschurkunde von Kaiser Otto 973. Nicht zuletzt lässt der „Hof Burgörner“, als Grenzpunkt der kaiserlichen Berggrenze 1364 genannt, auch seine strategische Bedeutung erkennen Zur Geschichte von Burgörner soll nun an dieser …