Monate: März 2012

246. Geburtstag v. Karoline v. Dacheröden

Zum 246. Geburtstag von Karoline von Dacheröden am 23.02.2012 Karoline von Humboldt (Nach einem Gemälde von F.W.Schadow 1817) Humboldt war 1801-1808 als preußischer Ministerresident in Rom beim Vatikan. Von dort wird er 1808 von Karl Freiherr vom Stein (1757-1831) zum Leiter der Sektion für Kultus und Unterricht im Ministerium des Innern in Preußen ernannt. * W.v. Humboldt um 1814 (Zeichnung von E. Stroebling) Das größte Opfer, das seine neue Stellung von ihm verlangte, war die Trennung von Karoline. Ihre Übersiedlung nach Berlin war zunächst unausführbar, da Humboldts Bleiben dort ganz ungewiss erschien. Er konnte nicht daran denken, Frau und Kinder in diese Ungewissheit zu verwickeln, und behielt die Möglichkeit einer Rückkehr nach Rom immer im Auge. Mitte April 1809 war er durch die Geschäfte genötigt, auf unbestimmte Zeit nach Königsberg zu gehen, wo der Hof und die Minister weilten. Der am 20. November erfolgte Tod seines Schwiegervaters zwang ihn mit Urlaub nach Erfurt und den Dacherödenschen Gütern zu eilen, um die Erbschaftsangelegenheiten zu regeln. Humboldt an Caroline Burgörner am 16. Dezember 1809 ……………..Ich bin erst …

Leichenbegängnis vor 200 Jahren

Fundstück zu einem Ereignis welches über 270 Jahre zurückliegt aus: Ein herrschaftliches Leichenbegängnis vor 200 Jahren von Erich Freygang-Hettstedt Auf dem Boden des Schlosses zu Burgörner sind vor einiger Zeit ganz verstaubte Akten gefunden worden. Wenn sie auch heimatgeschichtlich nicht von besonderer Bedeutung sind, so bieten sie kulturgeschichtlich doch immerhin manches Interessante. Im wesentlichen betreffen sie Familienangelegenheiten der Dacherödens, die einstmals die Güter Burgörner und Siersleben besaßen, denn der Kgl. Preußische Regierungspräsident und Kammerherr Car Friedrich von Dacheröden hatte diese Güter durch die Heirat mit Freifrau Helene Ludmilla von Posadowski bekommen. Er starb 1741 (37) und wurde in Magdeburg beigesetzt. So handelt denn ein Aktenstück von den Begräbniskosten. Fein Säuberlich sind alle Rechnungen quittiert zusammengeheftet. Sie bieten so bis in die kleinsten Kleinigkeiten hinein einen Überblick über die Kosten der Bestattung, gleichzeitig geben sie uns einen Einblick in die damaligen Verhältnisse bei der Beisetzung einer vornehmen Leiche. Carl Friedrich von Dacheröden wurde natürlich als hoher Kgl. Beamter im Dom beigesetzt. Dafür mussten an das Domkapital 200 Taler gezahlt werden. Weitere 30 Taler bekam die Kirche …