Monate: September 2012

Hettstedter Rad-Kunst-Fahrverein

Weitgehend in Vergessenheit geraten, ist der einstige Hettstedter Rad-Kunst-Fahrverein. In der „Betriebs-Sportgemeinschaft-Stahl-Walzwerk-Hettstedt“ fand er eine neue Heimstadt. Ihr Können zeigten die Sportler zur Festveranstaltung anlässlich des „1. Mai 1952“ im Kurt-Wabbel-Stadion in Hettstedt/Burgörner. Die Fotos wurden uns, ohne weitere Angaben, von einem Leser zur Verfügung gestellt, dem wir an dieser Stelle danken. Wer kann weitere Angaben über den Verein bzw. Personen machen?                                              

Kleinsthalde sucht Käufer

Zu unserem in der Rubrik „News-Medien/Presseberichte enthaltenen Beitrag, schickte uns ein Leser nachstehenden Zeitungsausschnitt. Vor nunmehr 175 Jahren wurde darin klar und deutlich bekannt gegeben, dass die Halden im Alt-Bergbau-Gebiet des Mansfelder Landes zu erhalten sind und jede Veränderung strafrechtliche Folgen nach sich zieht. Sicherlich haben derartige Ankündigungen zum Erhalt dieser einmaligen Landschaft beigetragen. Sollten wir, vertreten durch die Behörden, nicht ein solches Erbe weiter pflegen statt es zu verschleudern ?   Aus unserem nachstehenden Fundstück, einem Artikel der damaligen DDR-Tageszeitung der „Freiheit“, kann man entnehmen, dass es auch > nach 151 Jahren < Bemühungen gab die Alt-Bergbau-Halden zu schützen, um sie der Nachwelt zu erhalten. Für „Hettstedt-Burgoerner“ bearb. E.Graf/Chronist Aug. 2012

Wiedergefunden – Der Wetterkreuzstein

Verkehrsteilnehmer, welche zurzeit die innerstädtische, östliche Umfahrung der Stadt vom Hettstedter-Bahnhof aus benutzen, entdeckten an der höchsten Stelle dieser Umleitung einen wiederaufgestellten, aufrecht stehenden Stein. Ansicht von Süden Von Heimatfreunden vermisst, wurde er im Frühjahr 2012 nach Feldarbeiten wieder entdeckt. Fundstelle Die an die Stadtverwaltung Hettstedt herangetragene Bitte der Heimatfreunde, diesen Stein an der ehemaligen Wege-Kreuzung wieder aufzustellen, wurde nunmehr nachgekommen. (Dieser Stein) Er ist eigentlich ein Wegweiser aus alter Zeit, markiert gleichzeitig den höchsten Punkt im Feld, welcher die Flurbezeichnung „Das Wetterkreuz“ trägt. Wetterkreuze sind im Allgemeinen hochgelegene Punkte, an dem unsere Vorfahren glaubten ihren Göttern näher zu sein um ihre Bitten für günstiges Wetter und eine ertragreiche Ernte vorzubringen. Dieser Brauch ist mancherorts übernommen worden in Form des „Wettersegens“, den der Pfarrer während der Sommermonate am Schluss der Pfarrmesse zum Schutz der Früchte gegen Unwetter und schädliche Gewalten sprach. Jedoch hatte unser Kreuzweg am Wetterkreuz noch eine andere wichtige Bedeutung. In einem Bericht zu einer Grenzbeziehung der Kaiserlichen-Berggrenze von 1711 wird er als Grenzpunkt genannt – es heißt es unter anderem: … von da …

Brunnen für die Schule in Burgörner-Neudorf

Beim Durchstöbern alter Zeitungen, im „Hettstedter-Wochenblatt vom Februar 1897“, entdeckten wir einen Artikel über die Schule in Burgörner-Neudorf. „Einem großen Missstand wird jetzt endlich abgeholfen. Wenn die Schulkinder sich in der Pause einmal durch einen Trunk Wasser erfrischen wollten, dann mussten sie zur Nachbarschaft laufen. ….. „ Um einen erfrischenden Schluck Wasser zu bekommen, liefen sie an einen in der Nähe gelegenen Brunnen mit Pumpe „an die Schucke“ . Es gab zu dieser Zeit in Burgörner-Neudorf nur sehr wenige Brunnen. Die Pumpen wurden dauernd von den Erwachsenen in Anspruch genommen. Jeder Haushalt brauchte Wasser zur Essenzubereitung, zum Waschen, zum Trinken usw. Wenn nun auch noch die Schulkinder dazwischen kamen, fühlten sich die Erwachsenen belästigt und im geplanten Tagesablauf behindert. Weiter heißt es in dem Artikel: „ …. Jetzt wird nun in erfreulicher Weise der Schulhof seinen eigenen Brunnen erhalten. Mit der Abteufung desselben ist bereits begonnen. Seine Herstellung erfordert nicht geringe pekuniäre (d.h. finanzielle) Opfer, da voraussichtlich erst in einer Tiefe von 30-33 m auf eine ausgiebige Wasserader zu rechnen ist. Der Nutzen ist aber …