Monate: November 2012

Dankveranstaltung in St. Nikolai

27.11.2012: Mit einem fröhlichen Lied: „Wollt ihr fleißige Handwerker sehen, dann müsst ihr nach Burgörner in die Kirche gehen!“ begrüßten die Kinder von der „Kindertagesstätte Altdorf“ die zahlreichen Gäste die an einer Dankveranstaltung in der renovierten St. Nikolai-Kirche in Burgörner teilnahmen. Nach der erfolgreichen Renovierung der Kirche wurde am 27. November 2012 den vielen fleißigen Handwerkern und Helfern gedankt. Durch die zahlreichen Spenden waren diese Arbeiten erst möglich geworden. Pfarrer Paul und der Vertreter des Gemeinde-Kirchenrates sprachen im Namen der Kirchengemeinde Burgörner allen Helfern insbesondere den vielen Handwerkern den Dank für ihre hervorragende geleistete Arbeit aus. Ebenso der Stadtverwaltung Hettstedt und der Direktion des „Mansfelder Kupfer und Messingwerkes“ für die Unterstützung. Viele Einwohner nutzten die Gelegenheit, das nunmehr wieder hergestellte Bauwerk zu besuchen. Mit der Darbietung eines sehr anspruchsvollen Programmes schloss der „Chor der Walzwerker“ diese Veranstaltung ab. Für einen gemütlichen Abschluss sorgten die Frauen der evangelischen Frauenhilfe, die im Anschluss für alle Gäste selbst gebackenen Kuchen und Kaffee bereithielten. Für den Sammler bearb. E. Graf/Chronist im November 2012        

Erfinderin des Lichterbaumes

Leider recht unbekannt ist, dass uns Karoline von Humboldt eine schöne Sitte hinterlassen hat. Der Weihnachtsforscher Dr. Heinz Gebhardt * nannte sie: „Die Erfinderin des Weihnachtsbaumes“. Weihnachtsbäume, allerdings noch ohne Lichterschmuck, gab es bereits im 17. Jahrhundert. Wir wissen das aus einer Klage des Konrektors Grabow vom Berlinischen Gymnasium zum Grauen Kloster, der 1680 gegen die Bäume wetterte: „…Unter anderen Lappalien, damit man die alte Weihnachtszeit oft mehr als mit Gottes Wort begeht, ist auch der Weihnachts- oder Tannenbaum, den man zu Hause aufrichtet, …” „Der erste mit Lichtern geschmückte Weihnachtsbaum stand in der Wohnung der Familie von Humboldt, Unter den Linden 26, dort, wo später das Cafe Bauer eröffnet wurde und übrigens auch 1884 die ersten elektrischen Lampen in Berlin brannten. In dem schlichten, zweistöckigen Eckhaus der Südseite der Linden und der Friedrichstraße wohnte Caroline von Humboldt in den Tagen der Befreiungskriege und schrieb am 29.12.1815 an ihren Gatten, der an den Friedensverhandlungen in Frankfurt am Main teilnahm: „Weihnachten ist aufs schönste ausgefallen……. An zwei Enden eines langen Tisches brannten zwei kleine Weihnachtsbäume, einen …