Monate: April 2013

Kupferkammer-Hütte

Von der Berg-Hütte zur Kupfer-Kammer-Röst- u. Bleihütte Am 10. April 1723 wurde die Gewerkschaft zur Kupferkammer durch den Leipziger Kaufmann, Johann Schwabe, gegründet. Wie alle Hütten die nach dem 30-jährigen Krieg und der Freierklärung des Mansfelder Bergbaues im Jahre 1671 neu erbaut wurden, so lag auch die Kupferkammerhütte auf einer mittelalterlichen Hüttenstätte (erstmalig als Berghütte 1439 erwähnt) deren exponierte Lage an der Wipper, womit die Wasserräder und Blasebälge zur Erzeugung des Gebläsewindes angetrieben wurden, bedingt war. Die Vorläuferin der Kupferkammerhütte ist die Berghütte gewesen, die urkundlich schon zum ersten Male 1439 erwähnt ist. 1) Übersetzung – siehe Anhang In den Urkunden der Jahre 1480 bis 1540 wird die Berghütte mehrmals erwähnt. Doch scheint sie bereits vor dem Jahre 1568, wie alle anderen Hettstedter Hütten, ihren Betrieb eingestellt zu haben. 2) 1566, 2. May – ist eine unzüchtige Dirne, so keiner Vermahnung zur Buße noch einiger Warnungen geachtet, zu Burgörner für der Hütten auf eine glühende Schlacken gefallen und sich greulich verbrannt. Es hatte sie etliche wenig Wochen hievor ein böser Hund übel in die hand …