Monate: August 2015

Preußische Hoheit

Schautafel am ehemaligen Standort. (kopierter Text im Anhang) Nach dem Erliegen des Bergbaus im Dreißigjährigen Krieg und dem mühevollen Aufleben danach, wurden die alten Reviere wieder in Gang gesetzt. Aus den ehemaligen Bergrevieren entstanden Neue. Die bisher ohne Konzept festgelegten Bergbaugebiete wurden 1740 neu formiert und in Reviere eingeteilt, die im Prinzip bis zum Ende des Mansfelder Bergbaues Bestand hatten. Ansicht, einer Karte von 1749 entnommen Die Hauptreviere wurden in Unterreviere unterteilt z.B. das Burgörner-Revier, welches sich von der Wipper bis nach Gerbstedt ausdehnte in Himmel, Katze, Wetterkreuz und Hoheiter Revier. Übersicht der ehemaligen Schächte Mitten im Hoheiter Revierabschnittes des Burgörner-Bergbau-Revieres, mit seinen vielen kleinen Halden welche an den Fleiss unserer Vorfahren erinnern und nachfolgenden Generationen zum Schutz anvertraut sind, befand sich eine Siedlung, die: Lageplan – laut Orientierungstafel am ehem. Standort Der Name „Preußische Hoheit“ kann durch die anliegenden Schächte (s. Anh.) entstanden sein, aber ebenso könnten diese Schächte ihren Namen der Siedlung verdanken. In einem Bericht zur Berggrenzbeziehung von 1747 heißt es: „Kleinörner“ (s. Anh.) was vermuten lässt, dass diese Siedlung zu dieser Zeit …

125. Jahre Maschinendenkmal

Am 17. April 2015 titelte die „Mansfelder Zeitung“ der MZ Mitarbeiter der GSG bringen das Geländer rund um das Denkmal auf Vordermann. Foto: Klaus Winterfeld Wie und warum es zu diesem Denkmal kam, geht wohl am besten aus einem Artikel des Hettstedter Wochenblattes hervor. Mit Stolz und Ehrfurcht wird in diesem Artikel von der Leistung unserer Vorfahren berichtet, dessen wesentliche Teile des Inhaltes wir Ihnen hiermit unverändert in der Urfassung vor 125 Jahren, jedoch in einem zeitgemäßen Schriftbild vorstellen. Die Denkmalsfeier auf der preußischen Hoheit. Die Kunde von der stattfindenden Weihe des vom Verein Deutscher Ingenieure auf dem ehemaligen König–Friedrich–Schacht erbauten Denkmals, das schon während seines Baues das allgemeine Interesse unserer gesamten Bevölkerung lebhaft erregt hatte, veranlasste am Mittwoch Mittag eine wahre Völkerwanderung. Alt und Jung zog scharenweise hinaus zum Denkmal und besetzte die sich als Tribünen trefflich eignenden benachbarten Halden. Gegen 2 Uhr trat die Maschinenwerkstatt am Fuße des noch verhüllten Denkmals an. Am rechten Flügel stand die Musik, dann folgte die lange dreigliederige Front der Uniformierten, den linken Flügel bildete die Maschinenwerkstätter Liedertafel …