Monate: Juni 2018

Der Hollerberg in Burgörner

„Einen Berg den ich immer kahl gekannt habe“. So schreibt Karoline von Humboldt in einem Brief, vom 28. September 1820, an den mit der Familie befreundeten Alexander von Rennenkampff 1). …. nachdem ich fünf ruhige Wochen in Burgörner, umgeben von vielen älteren Verwandten und Nachbarn, in süßen Erinnerungen meiner Kinder- und Jugendjahre dort verlebt habe. Das Wohnhaus, dass nach unserer ländlichen Sitte schön und geräumig ist und das mein Elternvater erbaut hat, als er vor 100 Jahren aus Italien kam, ist während unserer letzten Abwesenheit im Jahre 1818 repariert und die obere Etage ausgebaut, gedielt und in wohnlichen Zustand gesetzt worden. Meine Anpflanzungen fand ich gewachsen und einen Berg, der wenige Schritte vom Gut liegt und den ich immer kahl gekannt habe, grün und im Zuge anzuwachsen. Dieser Berg, auch im Herbst sehr schön anzuschauen. Im Briefwechsel, während der Brautzeit in Briefen oft genannt, hatte auch der Berg bei Wilhelm von Humboldt einen bleibenden Eindruck hinterlassen, der sich in zahlreichen Versen wieder findet. So schreibt Humboldt an Karoline, Burörner 3. August 1817, 2) „Ich war …