Alle Artikel in: Bergbau & Hütten

Gruben- & Hüttenanlagen

Zur Erinnerung an Betriebs- und Arbeitsstätten unserer Vorfahren (Bilder aus einer Präsentationsmappe) Mit dieser Bilderserie möchten wir daran erinnern, dass diese Betriebe ihr Entstehen im Wesentlichen der Nutzbarmachung der Dampfkraft verdanken. Mit dem Bau und der Inbetriebnahme der ersten deutschen Dampfmaschine 1785 im einstigen Bergbaurevier „Preußische Hoheit“ bei Hettstedt, wurden die Voraussetzungen zur Bewältigung der hohen Anforderungen bei der Kupfererzgewinnung und -verarbeitung geschaffen. In Würdigung dieser hervorragenden Leistungen errichtete der Verein Deutscher Ingenieure 1890 das Maschinendenkmal. Am 12.09.2015 begeht dieses Denkmal sein 125-jähriges Bestehen. Foto: Probst Bilder folgen …. Die Abbildungen zum großen Teil signiert mit: „Fritz Ette, Eisleben 1900“ (Photographische Anstalt, Bahnhofstraße 18) sind aus einer privaten Sammlung ausschließlich zur Verwendung auf dieser Internetseite bestimmt. Bearbeitung E. Graf/ Chronist, Januar 2015

Kleinsthalde sucht Käufer

Zu unserem in der Rubrik „News-Medien/Presseberichte enthaltenen Beitrag, schickte uns ein Leser nachstehenden Zeitungsausschnitt. Vor nunmehr 175 Jahren wurde darin klar und deutlich bekannt gegeben, dass die Halden im Alt-Bergbau-Gebiet des Mansfelder Landes zu erhalten sind und jede Veränderung strafrechtliche Folgen nach sich zieht. Sicherlich haben derartige Ankündigungen zum Erhalt dieser einmaligen Landschaft beigetragen. Sollten wir, vertreten durch die Behörden, nicht ein solches Erbe weiter pflegen statt es zu verschleudern ?   Aus unserem nachstehenden Fundstück, einem Artikel der damaligen DDR-Tageszeitung der „Freiheit“, kann man entnehmen, dass es auch > nach 151 Jahren < Bemühungen gab die Alt-Bergbau-Halden zu schützen, um sie der Nachwelt zu erhalten. Für „Hettstedt-Burgoerner“ bearb. E.Graf/Chronist Aug. 2012

Die Bergknappen

Die Bergknappen in ihrem Berufs- und Familienleben        von Eduard Heuchler Erschienen im Jahre 1857 bei Rudolf Kuntze, Dresden             Aus „Bergmännisches Handbuch für Schule und Haus“ – Karl Nothing Band I. vom deutschen Bergbau / Knappverlag Halle a.S. 1925 Illustrierungen zu S.130 „Würdigung des Bergmannsberufes durch die Kunst“ Bergwerk in alten Zeiten Aus dem gleichem Werk: Nach Paul Meyersheims Loggienbild in der Villa Borsig, Berlin. Bei dem Bildnis handelt es sich um das erste Bild „Erzsuche“. Aus einer Bilderreihe von einst sieben, von denen noch vier Stück, im Märkischen Museum in Berlin, erhalten sind. Der Gesamttitel dieser Bilder „Werdegang einer Lokomotive“ . „Treue Kameraden“ von A. v. Heyden Aus „Bergmännisches Handbuch Für Schule und Haus“ – Karl Nothing Band I. Ein Fundstück – Motiv einer Postkarte Gruß aus dem Mansfeld‘schen. No Fritze, do biste jä; das is wuhl Dei erschter Hund, dän de dorchgedreckt hast? Ja Vetter, ich haha au mächtig geschwitzt, es gung ä linschen schwer. Ja siehste Fritze, Du dachtst wuhl, so ä Hund kann mer …

Maler Gustav Ballin

Dem Maler Gustav Ballin verdanken wir einige Darstellungen aus unserer Heimat. Wilhelm Brockpähler widmete ihm im „Mansfelder Heimatkalender“ von 1937 einige Seiten, denen wir die nachstehenden Bilder und Texte entnommen haben. Den Inhalt dieser Bildchen, aus denen Heimatverbundenheit und die liebevolle Versenkung in die kleine, schlichte Welt des Mansfelder Bergmannes spricht, wollen wir hiermit unseren Lesern zugänglich machen. Man kann den tiefen Eindruck erkennen, welche die Arbeitswelt des Bergmannes, einmal bei der Darstellung der Grubenfahrt und angesichts der Arbeit vor Ort, auf den Maler ausübte. 650 m unter der Erde im „Glück-Hilf-Schacht“ – von 1872 bis 1909 in Betrieb (ehem. Schachtanlage an der Straße von Welfesholz nach Siersleben) Noch 1860 fuhren die Mansfelder Berg- und Hüttenleute glühende Schlacken nach Hause um darauf zu kochen und zu heizen. Das Schlackenstück ruht in der Schwebe auf starken Ketten, die an dem Schlitten befestigt sind. In einem Bergmannshause: „Die Leibspeise, das Kochen auf Schlacke bis 1860 in Hettstedt“. Im Hintergrund die Großmutter am Spinnrocken. Der größte Junge muss schon als „Huntejunge“ mit in den Schacht . Nach einem fast gleichen …

Der "Eduard-Schacht"

Im Süden von Hettstedt an der Straße nach Eisleben, erhebt sich die gewaltige Halde des ehemaligen Eduard-Schachtes. Bei 51°37’22.28″N – 11°31’20.26″E mit einer Ausdehnung von etwa 18 Hektar und einem ebenfalls geschätzten Inhalt der Bergehalde: ca. 1,960 Mio. m³ und Inhalt der Ausschlägehalde: 210.000 m³. Quelle: Die geografischen Koordinanten sowie die Flächenermittlung erfolgte unter der zu Hilfenahme von Google-Earth. Von dieser Halde hat man einen guten Überblick auf das ehemalige Burgörner Bergbau-Revier im Osten. Wo die vielen kleineren Halden Zeugnis ablegen, vom Fleiß unserer Vorfahren und uns direkt aufzufordern scheinen deren Geschichte zu erforschen. Aber wenden wir uns zunächst dem Eduard-Schacht zu. Postkarte um die Jahrhundertwende Eigentlich handelt es sich um die Eduardschächte I. und II. Dem Verwaltungsbericht der Mansfelder Kupferschiefer bauenden Gewerkschaft (im folgenden nur „Gewerkschaft genannt) lässt sich entnehmen: „Zur Lösung der immer schwieriger werdenden Förderung, der anfallenden Erze in diesem Revier welche bisher über den Zimmermann-Schacht erfolgte, entschloss sich die Gewerkschaft 1864 zum abteufen eines neuen Schachtes „Eduard I“. Dieses Vorhaben stieß von Anfang an, auf Grund großer Wasserzuflüsse, auf große Schwierigkeiten. …

Kupferschieferbergbau

Vorwort Bei einer Dachreparatur wurde im Traufenkasten ein starkbeschädigtes, verschmutztes Papier gefunden, welches sich als Seite einer alten Illustrierten, mit einem Bericht zum Mansfelder-Bergbau herausstellte. Bei der fotografischen Erfassung wurde leider die Fortsetzung auf der Rückseite übersehen. Dank gebührt an dieser Stelle Frau Jutta Thormann, Leiterin der Stadtbibliothek „Gottfried August Bürger“ in Hettstedt. Ihrer Arbeit ist es zu verdanken, dass der fehlende Teil des Artikels, in der Staatsbibliothek zu Berlin (Signatur: 2“ Ad 618 / Haus Unter den Linden) aufgefunden werden konnte. Der Artikel ist in der Familien-Zeitschrift „Für Alle Welt“ Wien-Berlin-Leipzig Jahrgang 1895, Heft 1 auf den Seiten 16 – 18 enthalten. Ein Grund für das unzureichende Erfassen des Fundes kann aber auch daran gelegen haben, dass die für den damaligen Druck verwendete Schrift heute nur noch eingeschränkt gelesen werden kann. Die Beschreibung dieses Bergbaubetriebes dürfte auf alle damaligen am Ende des 19. Jahrhunderts vorhandenen Betriebe der „Mansfeldschen Kupferschiefer bauenden Gewerkschaft“ zutreffen. Die nachstehenden Ausführungen sind deshalb im Inhalt unverändert den gefundenen Seiten entnommen. Die geschilderte Atmosphäre, die damals auf diese Besucher einwirkte, hatte …

Bergbau & Hütten

Auf den Feld-Fluren im Osten von Burgörner findet man viele kleinere Halden die auf einen regen Bergbau in früherer Zeit hinweisen. Der Chronist „Spangenberg“ berichtet uns, dass man einst in Burgörner „Berggericht“ gehalten und das 1570 die „Berghütte“, nach langer Zeit wieder in Betrieb genommen wurde. Bergbau und Hütten haben somit über Jahrhunderte das Leben der Menschen in Burgörner bestimmt.