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Burgörner-Neudorf

Mancher der Leser wird sich fragen, Burgörner-Altdorf das alte Dörfchen und Burgörner-Neudorf das Neue ? Wie ist das gemeint. Viele werden es noch wissen, ganz sicher jedoch die Älteren. Wenn nämlich der Altdorfer von seinem Wohnort (der meist auch der seiner Eltern Wohn- und Geburtsort ist) spricht, dann meint er sein altes Dörfchen. Burgörner-Neudorf ist eine neue Schöpfung, die nur wenig älter als 140 Jahre ist. Je mehr das neue Dorf wuchs, desto mehr gewann es an Bedeutung, umso mehr jedoch verlor das alte Dörfchen. Die Verwaltung (siehe Rathaus von Burgörner) und die altehrwürdige Schule bekamen ihren Hauptsitz nun in Neudorf. Im Allgemeinen gilt „die Schmalzgrund“ als Grenze zwischen Neu und Alt. Aber was darüber hinaus liegt, erkennt der Altdorfer nicht mehr als zu ihm gehörig an. Es gibt Leute die lachen über diese Eigenart der Altdörfer. Das geschieht aber sehr zu Unrecht. Altdorf hat eine ehrwürdige Geschichte, Neudorf hat leider keine. Es ist eine neumodische Siedlung. Altdorf hat seine uralte Geschichte, sowie das alte Schloß mit seiner großen Vergangenheit. In Neudorf gab es kaum …

Kriegsopferdenkmal

Das 1945 gesprengte Kriegsopfer-Denkmal im Kirchgarten der Lutherkirche im Ortsteil „Burgörner-Neudorf“. Im Hintergund die später abgerissene „Zionskirche“ davor das Kriegsopferdenkmal im Kirchgarten. Die Reste der gesprengten Gedenkstätte für die 258 Kriegsopfer im Ortsteil Burgörner-Neudorf. 132 Personen aus dem I. Weltkrieg (1914-1918) sind aus Burgörner-Neudorf gefallen, gestorben oder vermisst. 126 Personen aus dem II. Weltkrieg. (1939-1945) In beiden Kirchen, in der Nikolai-Kirche (Burgörner-Altdorf) und in der Lutherkirche (Burgörner-Neudorf), befinden sich Bücher in denen die Opfer des II. Weltkrieges aus den beiden Ortsteilen erfasst sind.