Alle Artikel in: Das Leben in Burgörner

Die "Humboldt-Schützen"

Zur Erinnerung an die „Humboldt-Schützen“ in Burgörner-Altdorf Der „Schützenverein „Burgörner-Altdorf“ wurde am 21. August 1926 gegen 20:00 Uhr im Gasthaus „Zum Landhaus“ (Inh. Gastwirt Wagner) gegründet. Das erste Schützenfest fand Pfingsten 1927 statt. Der Schützenkönig war Paul Teichmann. Im Jahre 1930 wurde der Verein auf Betreiben des damaligen Bürgermeisters Gustav Bergholz, nach einer Anfrage bei den Nachfolgern der Familie Humboldt in Berlin Tegel, umbenannt in: “Humboldtschützen – Burgörner“ Im gleichen Jahr erfolgte eine Erweiterung des Schießgrabens und für das Festzelt wurde ein fester Küchenanbau errichtet. Das Gelände gehörte der „Mansfeld AG“ und wurde für 10,00 Mark jährlich gepachtet. Kaufversuche sind gescheitert. Das Bild von der Eröffnungsfeier der Schießanlage im Humboldthain wurde aus dem Schutt beim Abriss des Gasthauses “Zum Landhaus“ vom Chronisten sichergestellt. (Kopie) Der Text auf vorstehendem Dokument lautet: „Das Werk lobt den Meister“ kann man mit Recht von der Schützenstätte zu Burgörner-Altdorf sagen, denn was der junge Verein mit seinen rund 50 Mitgliedern in der kurzen Zeit seit vorigen Herbst geschaffen hat, ist geradezu erstaunlich. Wo noch vor einem Jahr die Reste eines …

Männerchor "Burgörner-Altdorf"

Gedanken zum 100 jährigen Bestehen eines Chores Im Mai 1985 feierte der Männerchor Altdorf sein 100 jähriges Bestehen. In einem kurzen Abriss möchten wir seinen Werdegang darlegen. Im Mai 1885 wurde der Männerchor Burgörner Altdorf gegründet. Es waren Berg- und Hüttenleute, die sonntags in dem kleinen Dorfgasthof „Zur Erholung“ unter der Leitung des jungen Lehrers Otto aus Thondorf zum Chorsingen zusammen kamen. Das Gründungsjahr des „Männerchores Altdorf“ ist das Jahr 1885. Der vermutliche Gründungstag ist der 25. Mai. „Diese Information stammt aus Überlieferungen von Franz Bertram an seine Familie“. Diese Aufnahme entstand vermutlich zum 10-jährigen Stiftungsfest 1895 und zeigt die Mitglieder deren Namen auf der Rückseite des Bildes vermerkt sind. Man kann annehmen, dass die meisten Sänger auch die Gründer waren. Die Personen von oben rechts nach links sind: H. Lüttig; Frz. Lüttig; Gotth. Fretzert; Fr. Fretzert Fr. Schulze; W. Günther; Fr. Kirchberg; Chr. Kurch; W. Wager; Frz. Bertram L. Ziege; W. Kuhlmann; L. Wagner; Aug. Kirchberg; Goll. Kirchberg; E. Roloff G. Horlebog; Albert Nordt; Lehrer Otto; G. Zimmermann; L.Müller; G. Steinert Handgeschriebene Liederbücher zeigen …

Gesangsverein "Bergmannsgruß"-Burgörner

Diese Sängervereinigung in Burgörner konnten wir einem Foto entnehmen, welches uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde. Einige Personen konnten wir ermitteln: Stehend v.l.n.r. : 1. ? 2. Carl Schmelzer, 1864-1933 3. Gustav Dietrich 4. Otto Weise 5. ? 6. ? Sitzend v.l.n.r.: 1. Hermann Wagner 2. Hermann Fretzert 3. Teichmann 4. ? Weitere Angaben, in welcher Zeit und in welchen nachfolgenden Verein die Sänger dann aufgegangen sind, konnten wir bisher nicht ermitteln. Ein aufgefundenes Liederbuch. Das Liederbuch, aus dem Besitz des ehemaligen Kupfer-Kammer-Rösthütten Obervogtes Hermann Schumann, weist einige Merkwürdigkeiten auf. Auf den Seiten des Liederbuches (s.Foto) sind Namen eingetragen, die zur Erinnerung an eine bestehende Vereinigung oder aber auch auf deren Beendigung hinweisen könnten. Aus diesem Bergmännischen Liederbuch sind nachstehende Namen überliefert: H. Schumann; Otto Hause (Halle); Otto Berghammer; Emil Franke; Carl Schulze; W. Peinert; K. Büchner; Artur Müller; Alfred Fausch; Hugo Vollrath; Otto Sonneson; G. Wernicke; Bartel; G. Baumann; Teupel; Emil Franke; Otto Schupp; Dettler; Bernhardt; Thiele; Albert Herold; Fluros und Zobel (entsprechend des Schriftbildes – ohne Gewähr für die Richtigkeit) Wir gehen davon …

Gesellschaftsklub "Einigkeit"

Burgörner-Altdorf-1923 Diese Vereinigung war uns bisher nicht bekannt. Ein zugesandtes Foto, für welches wir uns an dieser Stelle bedanken möchten, enthielt aber bei näherer Betrachtung einige Rätsel. Es wäre interessant diese aufzuklären. Die Vereins- oder Klubmitglieder sind ausstaffiert wie zu einem Studententreffen, aber die auf die Wangen gemalten „Schmisse“ einer Schlagenden Studentenverbindung lässt doch mehr auf einen Spaßverein schließen. (einen sogenannten Biervernichtungsverein) Auch lässt die auf dem Klubwappen und auf den Bierstiefel in der Mitte des Tisches angegebene Jahreszahl „1923“ keine Rückschlüsse auf das Alter der Vereinigung zu, da im Hintergrund auf dem Bild an der Wand, schwach aber zu erkennen, dass erst 1927 erbaute Schützenhaus der Humboldtschützen zu erkennen ist. Die Sitzgelegenheit am Stammtisch konnten wir eindeutig der Gaststätte zum „Landhaus“ (Herman Wagner) zuordnen. (siehe auch unter Handel & Gewerbe „Gasthof zum Landhaus“) Nun, eine „Schlagende Verbindung“ in Burgörner, kann nur ein Witz zur Unterhaltung sein. Eine Studentenverbindung oder auch Studentenkorporation ist ein Verband von Studenten und ehemaligen Studenten einer Universität, Hochschule oder ähnlichen Institution, der Brauchtum und gewachsene Traditionen pflegt. In Österreich und …

Das Leben in Burgörner

Berg- Hütten- und eine Vielzahl von Landwirtschafts-Arbeitern mit einigermassen geregelten Einkommen bestimmten das Leben in Burgörner. Was wiederum durch die zahlreichen Geschäfte, Gastwirtschaften mit Vereinen, Volks- und Vereinsfesten seinen Ausdruck fand.

Fußball in Burgörner

Im Gasthof „Zum Krug“ wurde die Fussball–Sportgemeinschaft „Blau-Weiss“ gegründet, welche dann vom Walzwerk-Hettstedt übernommen wurde. Fussballmannschaft um ca. 1920. Auf der Rückseite dieses stark beschädigten Fotos sind die Namen der Personen aufgelistet.  (links nach rechts) Wer kann dazu noch weitere Angaben machen ? „Die Spielvereinigung Burgörner-Altdorf spielte im 7. Bezirk des 2. ATSB-Kreises. Sie wurde in den Jahren 1929/30; 1931/32 und 1932/33 Bezirksmeister.“ (Bilder folgen)

Kindergarten Altdorf

„50 Jahre“ Unser alt-ehrwürdiges Gebäude auf einer Postkarte um 1920. Als Kindergarten – Einrichtung ab 1959 Die ersten Anfänge Ein Foto von den immer sehr beliebten Faschingsveranstaltungen, verkleiden, sich putzen, mal etwas ganz großes sein, hat seinen Reiz bis heute nicht verloren. Möglicherweise holen heute diese Kinder, aus den ersten Jahren unseres Kindergarten oder wie es den nun heißt „Kindertagesstätte“, schon wieder ihre Enkel von hier ab. 1985/1986 Aus einem Zeitungsbericht zum Jubiläum 40 Jahre Kindergarten Altdorf Am 7. Oktober 1959 nahmen 26 Kinder den Kindergarten in Besitz. Aus der damaligen Gaststätte war eine Kindereinrichtung entstanden. Zum damaligen Zeitpunkt war in der oberen Etage noch eine Wohnung. 1959 befand sich die Toilette noch im Hof und die Küche diente gleichzeitig als Waschraum. Von 1959 bis 1965 war die Stadt Rechtsträger der Einrichtung. 1965 wurde es ein Betriebskindergarten des damaligen Walzwerkes. Im Mai 1966 wurden Innentoiletten und ein Waschraum geschaffen. Bis 1988 hatte der Kindergarten eine Kapazität von 72 Kindern, die in 4 Gruppen betreut wurden. Danach wurde die Kapazität reduziert und es wurden nur noch …