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Sturm über Burgörner-Altdorf (1994)

Viele Einwohner werden sich sicherlich noch daran erinnern. Ein Sturm, man kann auch sagen eine Windhose, bildete sich 1994 am Himmel und verwüstete u.a. den Friedhof. Zum Glück wurde niemand verletzt (soweit bekannt). Bilder vom Friedhof Burgörner-Altdorf:

Gedicht von Amadeus

Mauerreste hoch über dem Dorf sind Zeugen aus alter Zeit. einst rief die Glocke eben dort, zur Andacht die Christenheit. Gräber bedecken den geweihten Ort, im Schatten der hohen Bäume. Und dennoch, ist etwas Magisches dort, der Stoff für uralte Träume. Ein schönes Schloss steht hier im Tal, beherbergt die Bergbaugeschichte. Den Weg bergauf mit Turmportal, die Kirche mit schönem Gesichte. Einst wohnte ein großer Denker hier, nachdem ein Wäldchen benannt. Weit draußen im Hoheiter Bergbaurevier, die Feuermaschine stand. Das Brot verdienten die Menschen hier, beim Schuften in Hütten und Schächten. Doch Reichtum ernteten sie nicht, er diente anderen Mächten. Zu Leben hier war Freude und Schmerz, war Hunger, Mühe und Plage. Ein rauhes Wesen, ein gutes Herz, prägt die Menschen unserer Tage. Noch heute wird der Acker bestellt, dass reich jede Ernte werde. Sie halten zusammen, ihr Blut ist zäh, und rot, wie die fruchtbare Erde. Amadeus 03.02.2008 Dank für das Gedicht an Amadeus.

Landwirtschaftliche Geräte

Bei Aufräumarbeiten fanden wir aus dem Nachlass meiner Großeltern einige sehr wichtige Landwirtschaftliche Geräte. Diese Geräte gehörten früher sicherlich zu jeden Bergarbeiter–Hausstand und waren für die Getreideernte unverzichtbar. In der Mitte des Bildes ist eine Sense mit einen extra großen Abräumer zu sehen, links daneben ein Rechen oder Harke mit der das Erntgut zusammengeharkt wurde und einen Dreschflegel mit dem dann die Körner aus den Ähren geklopft wurden. Aber ehe es dazu kam, um nicht das Stroh zu dreschen, wurden die Ähren von den Halmen geschnitten mit der Vorrichtung im Vordergrund und letztendlich sehen wir noch ein Sieb, eine Rolle, ein wichtiges Gerät um dann die Körner von der Spreue zu scheiden. E.G. / Chronist

Die Metze

Wer kennt noch eine Metze? Ein geeichtes Gefäß. 3/4 Liter Inhalt zum Abmessen von: z.B. Getreide, Saatgut, Schrot & Mehl. Von meinem Großvater kenne ich noch den Spruch: Wenn die Haare zu lang wurden, bringe mal die Metze her – angeblich kam die dann auf den Kopf und alles was darunter vorlugte wurde abgeschnitten – vorsichtshalber habe ich es nie darauf ankommen lassen. E.G. April 2010

Fundstücke

In dieser Kategorie werden wir sogenannte Fundstücke unterbringen. Dies sind Berichte, Bilder etc. die man in keine Kategorie einordnen kann. Fundstücke sollen einfach nur interessant sein. Hast du auch ein Fundstück? Dann nichts wie her damit.