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Wiedergefunden – Der Wetterkreuzstein

Verkehrsteilnehmer, welche zurzeit die innerstädtische, östliche Umfahrung der Stadt vom Hettstedter-Bahnhof aus benutzen, entdeckten an der höchsten Stelle dieser Umleitung einen wiederaufgestellten, aufrecht stehenden Stein. Ansicht von Süden Von Heimatfreunden vermisst, wurde er im Frühjahr 2012 nach Feldarbeiten wieder entdeckt. Fundstelle Die an die Stadtverwaltung Hettstedt herangetragene Bitte der Heimatfreunde, diesen Stein an der ehemaligen Wege-Kreuzung wieder aufzustellen, wurde nunmehr nachgekommen. (Dieser Stein) Er ist eigentlich ein Wegweiser aus alter Zeit, markiert gleichzeitig den höchsten Punkt im Feld, welcher die Flurbezeichnung „Das Wetterkreuz“ trägt. Wetterkreuze sind im Allgemeinen hochgelegene Punkte, an dem unsere Vorfahren glaubten ihren Göttern näher zu sein um ihre Bitten für günstiges Wetter und eine ertragreiche Ernte vorzubringen. Dieser Brauch ist mancherorts übernommen worden in Form des „Wettersegens“, den der Pfarrer während der Sommermonate am Schluss der Pfarrmesse zum Schutz der Früchte gegen Unwetter und schädliche Gewalten sprach. Jedoch hatte unser Kreuzweg am Wetterkreuz noch eine andere wichtige Bedeutung. In einem Bericht zu einer Grenzbeziehung der Kaiserlichen-Berggrenze von 1711 wird er als Grenzpunkt genannt – es heißt es unter anderem: … von da …