Alle Artikel mit dem Schlagwort: 2. Weltkrieg

Luftangriffe vor 73 Jahren

Treu unserem Leitsatz „ Der Geschichte auf der Spur“ Wir möchten in Anbetracht der gegenwärtigen Tatsache, dass wieder viele Menschen durch Krieg und Bombenhagel ihr Leben verlieren, schlicht und einfach an das Leid erinnern, welches unsere Heimatstadt vor 73 Jahren durchstehen musste. Nicht im Stile abhängiger absatzorientierter Zeitungen, sondern aus eigenen Aufzeichnungen und denen eines selbst Betroffenen  „Herrn Dr.-Ing. Dr. h. c. Karl Kaiser, Leiter der Forschungs-Abteilung MKM“. Er schreibt wie folgt in seinem unveröffentlichten Buch: Erinnerungen eines Walzwerkers „  … Mitte des Krieges setzten die großangelegten angloamerikanischen Luftangriffe auf Industrieanlagen und Großstädte ein. Zum Schutz der Bevölkerung waren in Privathäusern, in öffentlichen Gebäuden, als auch in besonderen Bauten, Luftschutzräume (LSR) geschaffen worden. In Hettstedt befand sich ein sicherer Luftschutzraum östlich des Augustaplatzes (heute Luisenplatz). Ein in den Steilhang eingearbeiteter großer Lagerraum. Auf dem Messingwerk wurde hierfür der in etwa 50 m tiefe verlaufende Jakobstollen benutzt. Er war durch einen Stollen hinter der Leichtmetallgießerei zugänglich gemacht und gut 2 m hoch und breit. Er konnte die Anzahl einer Schicht der Belegschaft aufnehmen. Anfänglich wurden die Luftangriffe …

Burgörner zw. 1933-1945

In den Maitagen dieses Jahres 2010 jährt sich zum 65. Mal das Ende des zweiten Weltkrieges.  Zur Geschichte von Burgörner gehört auch das finstere Kapitel von 1933 bis 1945. Leider sind dazu Akteneinsichten in Burgörner nicht mehr möglich, weil die Bestände während der Auflösung der Gemeinde-Burgörner verbrannt wurden und sachkundige Zeitzeugen kaum noch aufzufinden sind. Mit einigen Fundstücken, Bilder aus dieser Zeit, möchten wir dennoch zur > Erinnerung und Mahnung < an diese Zeit beitragen. Ein solches Fundstück ist eine Postkarte von einem Denkmal. Die Erklärung dazu, original Anmerkung des Sammlers, entnehmen wir der Rückseite dieser Karte – ohne weiteren Kommentar. Bemerkenswert und darum der ehem. Standort schwer zu erkennen, ist die Bildmontage mit Buschwerk im Hintergrund, wo eigentlich die Sankt Nikolai Kirche von Burgörner zu sehen sein müsste. Fotokopie der Rückseite: Wer heute einen Familienausflug mit der ehemaligen Werksbahn der „Mansfelder Bergwerks Bahn“ unternimmt und an dem Haltepunkt aussteigt, der sollte auch wissen, dass sich in der Nähe das sogenannte „Lager Lindenholz“ befand und an dieser Stelle zwischen Weg und Bahngleis einst Ersatzhäuser standen, …