Alle Artikel mit dem Schlagwort: Caroline von Humboldt

Chronik d. Dorfes Burgörner – Teil I

Der Hof – Burgörner In 3 Teilen Geschichte Frühere Besitzer & Caroline und Wilhelm von Humboldt Die zusammengestellten Artikel, Veröffentlichungen, Schriften einschließlich der weiterführenden Anmerkungen und Erläuterungen sind in der jeweiligen Fassung, Rechtschreibung und Grammatik übernommen. Die Originaltexte wurden lediglich aus Raumgründen auf das Wesentliche gekürzt. In nachstehenden Anmerkungen wird auf die verwendete Literatur hingewiesen, so dass Interessierten die Möglichkeit zum Vergleich, zur Berichtigung oder auch Erweiterung gegeben ist. Ein Anspruch auf Vollständigkeit des behandelten Themas besteht nicht. Erweiterungen, Ergänzungen neue Erkenntnisse der Forschung sollen anregen, diese vorliegende Arbeit auch in Zukunft zu bereichern. EHRENAMTLICHER BEAUFTRAGTER FÜR ARCHÄOLOGISCHE + DENKMALSPFLEGE DES LANDESAMTES FÜR ARCHÄOLOGIE SACHSEN-ANHALT FÜR DAS GEBIET HETTSTEDT / BURGÖRNER SOWIE EHRENAMTLICHER ORTSCHRONIST FÜR HETTSTEDT / BURGÖRNERE. Graf 2004 Der Hof – Burgörner Teil I – Geschichte Die älteste Erwähnung eines Ortes ,,Oerner” enthält der Text einer Urkunde aus dem Jahre 973. Ob es sich dabei nun um Groß- oder schon um unser Burg-Örner handelt, ist bisher noch nicht ausreichend geklärt. Die ältesten Ortsbezeichnungen ,,Burg-Örner” findet man in der Chronik von S. Spangenberg unter …

Alexander von Humboldt in Burgörner und Hettstedt

Alexander von Humboldt und Burgörner? Im Dezembertag des Jahres 1790 erhielt der Geologe und Inspektor der Freiberger Bergakademie, Abraham Gottlob Werner, die Studienbewerbung des zwanzigjährigen Alexander von Humboldt. Am 14. Juni 1791 wird er als Student der Bergakademie immatrikuliert, unter Werners Schülern wohl der berühmteste. Der Professor der Markscheidekunst, Johann Friedrich Freiesleben nimmt ihn in sein Haus Weingasse 2, und in seine Familie auf. Sein Sohn, Johann Carl Freiesleben, wird Humboldts Studienkamerad und Freund. Wie angestrengt er arbeitet, geht aus einem Brief hervor: „Ich bringe fast alle Morgen von 7-12 in den Gruben zu (wobei Auf-die-Grube-Gehn oft ein bis zwei Stunden dauert), den Nachmittag habe ich Unterricht und den Abend jage ich Moose, (naturwissenschaftliche Studien) Dennoch bin ich im ganzen sehr froh. Ich treibe ein Metier, das man — um es zu lieben — nur leidenschaftlich treiben kann; ich habe an Kenntnissen unendlich gewonnen; und ich arbeitete nie mit der Leichtigkeit als jetzt.“ Am 26. Februar 1792 verlässt Humboldt Freiberg und geht im März einer glänzenden Karriere entgegen, die als Bergassessor in Preußen beginnt. Im …

Prof. Dr. Friedrich August Wolf

1783-1806 o. Professor für Philologie und Pädagogik an der Universität Halle Wolf wirkte an der Seite von Wilhelm von Humboldt maßgeblich an der Einrichtung der 1810 gegründeten Berliner Universität mit. Als Lehrer derselben vertrat er die klassische Philologie als selbständige philologisch-historische Wissenschaft und forderte einen verstärkten Unterricht der Alten Sprachen an Gymnasien. 70. Caroline an Humboldt (Erfurt, 9. Mai 1804) ……… Wolf hat mir geschrieben und mich um die Erlaubnis gebeten, mich in Burgörner zu besuchen; ich habe ihn zur Pfingstwoche hinbeschieden……… E.G./Chronist Febr.2010