Alle Artikel mit dem Schlagwort: Dacheröden

Leichenbegängnis vor 200 Jahren

Fundstück zu einem Ereignis welches über 270 Jahre zurückliegt aus: Ein herrschaftliches Leichenbegängnis vor 200 Jahren von Erich Freygang-Hettstedt Auf dem Boden des Schlosses zu Burgörner sind vor einiger Zeit ganz verstaubte Akten gefunden worden. Wenn sie auch heimatgeschichtlich nicht von besonderer Bedeutung sind, so bieten sie kulturgeschichtlich doch immerhin manches Interessante. Im wesentlichen betreffen sie Familienangelegenheiten der Dacherödens, die einstmals die Güter Burgörner und Siersleben besaßen, denn der Kgl. Preußische Regierungspräsident und Kammerherr Car Friedrich von Dacheröden hatte diese Güter durch die Heirat mit Freifrau Helene Ludmilla von Posadowski bekommen. Er starb 1741 (37) und wurde in Magdeburg beigesetzt. So handelt denn ein Aktenstück von den Begräbniskosten. Fein Säuberlich sind alle Rechnungen quittiert zusammengeheftet. Sie bieten so bis in die kleinsten Kleinigkeiten hinein einen Überblick über die Kosten der Bestattung, gleichzeitig geben sie uns einen Einblick in die damaligen Verhältnisse bei der Beisetzung einer vornehmen Leiche. Carl Friedrich von Dacheröden wurde natürlich als hoher Kgl. Beamter im Dom beigesetzt. Dafür mussten an das Domkapital 200 Taler gezahlt werden. Weitere 30 Taler bekam die Kirche …

Lengefelds

(wird fortgesetzt – zeitlich ungeordnet je nach Fund) Am 8. Juli 1789 vereinten sich die Schwestern Lengefeld mit Humboldt zu einem Besuch in Burgörner und Caroline ging dann mit den Freundinnen zur Badekur nach Lauchstädt, wo Laroche und Schiller sie aufsuchten und Schiller sich mit Charlotte von Lengefeld verlobte. – Dazu Ausschnitte aus Briefen – Schillerchronik/Gero v. Wilpert 11.Juli 1789, Weiterreise der Schwestern Lengefeld nach Burgörner zu Karoline von Dacheröden. Schiller begleitet sie eine Wegstrecke. Dr. W. Hoyer /SCHILLERS LEBEN IN BRIEFEN UND ZEUGNISSEN sowie R.Freese/ Wilhelm von Humboldt, Sein Leben und Wirken 13.7.1789, An Schiller – Von Charlotte von Lengefeld aus Burgörner Guten Morgen, lieber Freund, ich muß Ihnen hier ein Wort sagen, dass Sie sehn dass ich Ihrer denke, ………. ………Gestern abend sind wir hier angekommen. Laroche, den Sie kennen, ist hier und ein Herr von Humboldt, der auch schon vorigen Winter bei uns war. Die anderen sind alle im Garten, mir tut die Einsamkeit so wohl, und ich unterhalte mich so gern mit Ihnen, ich möchte wohl, Sie hätten so viele Zeit …