Alle Artikel mit dem Schlagwort: Eduardschacht

Der "Eduard-Schacht"

Im Süden von Hettstedt an der Straße nach Eisleben, erhebt sich die gewaltige Halde des ehemaligen Eduard-Schachtes. Bei 51°37’22.28″N – 11°31’20.26″E mit einer Ausdehnung von etwa 18 Hektar und einem ebenfalls geschätzten Inhalt der Bergehalde: ca. 1,960 Mio. m³ und Inhalt der Ausschlägehalde: 210.000 m³. Quelle: Die geografischen Koordinanten sowie die Flächenermittlung erfolgte unter der zu Hilfenahme von Google-Earth. Von dieser Halde hat man einen guten Überblick auf das ehemalige Burgörner Bergbau-Revier im Osten. Wo die vielen kleineren Halden Zeugnis ablegen, vom Fleiß unserer Vorfahren und uns direkt aufzufordern scheinen deren Geschichte zu erforschen. Aber wenden wir uns zunächst dem Eduard-Schacht zu. Postkarte um die Jahrhundertwende Eigentlich handelt es sich um die Eduardschächte I. und II. Dem Verwaltungsbericht der Mansfelder Kupferschiefer bauenden Gewerkschaft (im folgenden nur „Gewerkschaft genannt) lässt sich entnehmen: „Zur Lösung der immer schwieriger werdenden Förderung, der anfallenden Erze in diesem Revier welche bisher über den Zimmermann-Schacht erfolgte, entschloss sich die Gewerkschaft 1864 zum abteufen eines neuen Schachtes „Eduard I“. Dieses Vorhaben stieß von Anfang an, auf Grund großer Wasserzuflüsse, auf große Schwierigkeiten. …

Burgörner zw. 1933-1945

In den Maitagen dieses Jahres 2010 jährt sich zum 65. Mal das Ende des zweiten Weltkrieges.  Zur Geschichte von Burgörner gehört auch das finstere Kapitel von 1933 bis 1945. Leider sind dazu Akteneinsichten in Burgörner nicht mehr möglich, weil die Bestände während der Auflösung der Gemeinde-Burgörner verbrannt wurden und sachkundige Zeitzeugen kaum noch aufzufinden sind. Mit einigen Fundstücken, Bilder aus dieser Zeit, möchten wir dennoch zur > Erinnerung und Mahnung < an diese Zeit beitragen. Ein solches Fundstück ist eine Postkarte von einem Denkmal. Die Erklärung dazu, original Anmerkung des Sammlers, entnehmen wir der Rückseite dieser Karte – ohne weiteren Kommentar. Bemerkenswert und darum der ehem. Standort schwer zu erkennen, ist die Bildmontage mit Buschwerk im Hintergrund, wo eigentlich die Sankt Nikolai Kirche von Burgörner zu sehen sein müsste. Fotokopie der Rückseite: Wer heute einen Familienausflug mit der ehemaligen Werksbahn der „Mansfelder Bergwerks Bahn“ unternimmt und an dem Haltepunkt aussteigt: der sollte auch wissen, dass an dieser Stelle einst sogenannte Behelfsheime standen. Ersatzhäuser, erdacht und gebaut für Familien, welche im Bombenkrieg oder als Flüchtlinge alles, …