Alle Artikel mit dem Schlagwort: Fundstücke

Fundstücke im Netz

Beim durchstöbern haben wir interessante Artikel gefunden. 1) Zeit-Online – In Freiheit verödet (1991) 2) Der Spiegel – Niedergang des DDR-Kombinats Mansfeld (1990) 3) Zeit Online – Aus Ruinen – Schloß Wiederstedt ist gerettet (1989)      

Die Brache bei Burgörner

von Kurt Ziegel, stud. praehist. Veröffentlicht im „Heimatring der Grafschaft Mansfeld“. Nr.10 Beilage zur Eisleber Zeitung v. 25. Mai 1934 Seit dem vorchristlichen Jahrtausend, als Mitteldeutschland eines der wichtigsten Kulturgeschichtlichen Gebiete Europas wird, zeigte sich in unserer Mansfelder Heimat eine dichte Besiedlung. Die verschiedensten Kulturen sind nach den Bodenfunden hier festzustellen, auch die Grabung auf der Brache bei Burgörner, auf einem Gebiete von ungefähr 40 Morgen beweist, dass diese Höhen ein Siedlungsgelände für die bedeutendsten Kulturgemeinschaften der jüngeren Steinzeit und der späten Bronzezeit war. Im Oktober 1933 begann man die sogenannte Brache urbar zu machen, um Gelände für Kleingärten zu gewinnen. Bei den Arbeiten stieß man schon nach kurzer Zeit auf Gefäßscherben und Bestattungsreste. Eine amtliche Untersuchung der Landesanstalt für Vorgeschichte in Halle stellte fest, dass es sich hier um ein Siedlungsgebiet größeren Ausmaßes handelte. Foto eingefügt aus einer Privatsammlung. Die Brache liegt in einer Höhe von 200 m (N.N.) am rechten Wipperufer. Von hier war die umliegende Landschaft gut zu übersehen. Die hohe Lage und der steile Hang nach der einen Seite schützte gegen …

Landwirtschaftliche Geräte

Bei Aufräumarbeiten fanden wir aus dem Nachlass meiner Großeltern einige sehr wichtige Landwirtschaftliche Geräte. Diese Geräte gehörten früher sicherlich zu jeden Bergarbeiter–Hausstand und waren für die Getreideernte unverzichtbar. In der Mitte des Bildes ist eine Sense mit einen extra großen Abräumer zu sehen, links daneben ein Rechen oder Harke mit der das Erntgut zusammengeharkt wurde und einen Dreschflegel mit dem dann die Körner aus den Ähren geklopft wurden. Aber ehe es dazu kam, um nicht das Stroh zu dreschen, wurden die Ähren von den Halmen geschnitten mit der Vorrichtung im Vordergrund und letztendlich sehen wir noch ein Sieb, eine Rolle, ein wichtiges Gerät um dann die Körner von der Spreue zu scheiden. E.G. / Chronist

Die Metze

Wer kennt noch eine Metze? Ein geeichtes Gefäß. 3/4 Liter Inhalt zum Abmessen von: z.B. Getreide, Saatgut, Schrot & Mehl. Von meinem Großvater kenne ich noch den Spruch: Wenn die Haare zu lang wurden, bringe mal die Metze her – angeblich kam die dann auf den Kopf und alles was darunter vorlugte wurde abgeschnitten – vorsichtshalber habe ich es nie darauf ankommen lassen. E.G. April 2010