Alle Artikel mit dem Schlagwort: Schächte

Preußische Hoheit

Schautafel am ehemaligen Standort. (kopierter Text im Anhang) Nach dem Erliegen des Bergbaus im Dreißigjährigen Krieg und dem mühevollen Aufleben danach, wurden die alten Reviere wieder in Gang gesetzt. Aus den ehemaligen Bergrevieren entstanden Neue. Die bisher ohne Konzept festgelegten Bergbaugebiete wurden 1740 neu formiert und in Reviere eingeteilt, die im Prinzip bis zum Ende des Mansfelder Bergbaues Bestand hatten. Ansicht, einer Karte von 1749 entnommen Die Hauptreviere wurden in Unterreviere unterteilt z.B. das Burgörner-Revier, welches sich von der Wipper bis nach Gerbstedt ausdehnte in Himmel, Katze, Wetterkreuz und Hoheiter Revier. Übersicht der ehemaligen Schächte Mitten im Hoheiter Revierabschnittes des Burgörner-Bergbau-Revieres, mit seinen vielen kleinen Halden welche an den Fleiss unserer Vorfahren erinnern und nachfolgenden Generationen zum Schutz anvertraut sind, befand sich eine Siedlung, die: Lageplan – laut Orientierungstafel am ehem. Standort Der Name „Preußische Hoheit“ kann durch die anliegenden Schächte (s. Anh.) entstanden sein, aber ebenso könnten diese Schächte ihren Namen der Siedlung verdanken. In einem Bericht zur Berggrenzbeziehung von 1747 heißt es: „Kleinörner“ (s. Anh.) was vermuten lässt, dass diese Siedlung zu dieser Zeit …

Gruben- & Hüttenanlagen

Zur Erinnerung an Betriebs- und Arbeitsstätten unserer Vorfahren (Bilder aus einer Präsentationsmappe) Mit dieser Bilderserie möchten wir daran erinnern, dass diese Betriebe ihr Entstehen im Wesentlichen der Nutzbarmachung der Dampfkraft verdanken. Mit dem Bau und der Inbetriebnahme der ersten deutschen Dampfmaschine 1785 im einstigen Bergbaurevier „Preußische Hoheit“ bei Hettstedt, wurden die Voraussetzungen zur Bewältigung der hohen Anforderungen bei der Kupfererzgewinnung und -verarbeitung geschaffen. In Würdigung dieser hervorragenden Leistungen errichtete der Verein Deutscher Ingenieure 1890 das Maschinendenkmal. Am 12.09.2015 begeht dieses Denkmal sein 125-jähriges Bestehen. Foto: Probst Bilder folgen …. Die Abbildungen zum großen Teil signiert mit: „Fritz Ette, Eisleben 1900“ (Photographische Anstalt, Bahnhofstraße 18) sind aus einer privaten Sammlung ausschließlich zur Verwendung auf dieser Internetseite bestimmt. Bearbeitung: E. Graf/ Chronist, Januar 2015

Der "Eduard-Schacht"

Im Süden von Hettstedt an der Straße nach Eisleben, erhebt sich die gewaltige Halde des ehemaligen Eduard-Schachtes. Bei 51°37’22.28″N – 11°31’20.26″E mit einer Ausdehnung von etwa 18 Hektar und einem ebenfalls geschätzten Inhalt der Bergehalde: ca. 1,960 Mio. m³ und Inhalt der Ausschlägehalde: 210.000 m³. Quelle: Die geografischen Koordinanten sowie die Flächenermittlung erfolgte unter der zu Hilfenahme von Google-Earth. Von dieser Halde hat man einen guten Überblick auf das ehemalige Burgörner Bergbau-Revier im Osten. Wo die vielen kleineren Halden Zeugnis ablegen, vom Fleiß unserer Vorfahren und uns direkt aufzufordern scheinen deren Geschichte zu erforschen. Aber wenden wir uns zunächst dem Eduard-Schacht zu. Postkarte um die Jahrhundertwende Eigentlich handelt es sich um die Eduardschächte I. und II. Dem Verwaltungsbericht der Mansfelder Kupferschiefer bauenden Gewerkschaft (im folgenden nur „Gewerkschaft genannt) lässt sich entnehmen: „Zur Lösung der immer schwieriger werdenden Förderung, der anfallenden Erze in diesem Revier welche bisher über den Zimmermann-Schacht erfolgte, entschloss sich die Gewerkschaft 1864 zum abteufen eines neuen Schachtes „Eduard I“. Dieses Vorhaben stieß von Anfang an, auf Grund großer Wasserzuflüsse, auf große Schwierigkeiten. …