Alle Artikel mit dem Schlagwort: Schützenverein

Die "Humboldt-Schützen"

Zur Erinnerung an die „Humboldt-Schützen“ in Burgörner-Altdorf Der „Schützenverein „Burgörner-Altdorf“ wurde am 21. August 1926 gegen 20:00 Uhr im Gasthaus „Zum Landhaus“ (Inh. Gastwirt Wagner) gegründet. Das erste Schützenfest fand Pfingsten 1927 statt. Der Schützenkönig war Paul Teichmann. Im Jahre 1930 wurde der Verein auf Betreiben des damaligen Bürgermeisters Gustav Bergholz, nach einer Anfrage bei den Nachfolgern der Familie Humboldt in Berlin Tegel, umbenannt in: “Humboldtschützen – Burgörner“ Im gleichen Jahr erfolgte eine Erweiterung des Schießgrabens und für das Festzelt wurde ein fester Küchenanbau errichtet. Das Gelände gehörte der „Mansfeld AG“ und wurde für 10,00 Mark jährlich gepachtet. Kaufversuche sind gescheitert. Das Bild von der Eröffnungsfeier der Schießanlage im Humboldthain wurde aus dem Schutt beim Abriss des Gasthauses “Zum Landhaus“ vom Chronisten sichergestellt. (Kopie) Der Text auf vorstehendem Dokument lautet: „Das Werk lobt den Meister“ kann man mit Recht von der Schützenstätte zu Burgörner-Altdorf sagen, denn was der junge Verein mit seinen rund 50 Mitgliedern in der kurzen Zeit seit vorigen Herbst geschaffen hat, ist geradezu erstaunlich. Wo noch vor einem Jahr die Reste eines …

Schützenverein Neudorf

Der Mansfelder Bergmanns-Schützenverein Burgörner-Neudorf Aus „Der Wipperländische Heimatsfreund“ Juli 1925 Von der Hettstedter Bergmanns-Schützen-Kompagnie zweigten sich 1864/65 Mitglieder ab, die sich in Burgörner-Neudorf im „Bade“ (Schlackenbad-Friedrich-Wilhelmsbad) als „Mansfelder Bergmanns-Schützenverein Burgörner“ einen neuen Zusammenschluss bildeten. Da 1864 Kriegsjahr war, wurde 1865 das erste Fest gefeiert. Aus diesem Jahre (1868) stammt die alte Fahne. Von der Inschrift ist nichts mehr zu erkennen, jedoch steht an einer Stelle (auf der unter die Seide gelegten Leinwand) mit Tinte und Feder geschrieben: Marie Hessert, Ernestine Simon, Hedwig Hessert, 13.6.1868. Diese Drei sind offenbar an der Herstellung der Fahne beteiligt gewesen. Foto von einen Schützenfest im Friedrich-Wilhelms-Bad um 1890 Foto – unbekannte Herkunft Im „Bade“ fand das Schützenfest mit einigen kurzen Unterbrechungen all die Jahre statt, lediglich als verschiedene Wirte aus dem Bade auf das Schützenhaus gingen, zogen sie den Verein mit sich. Dann gab es aber jedes Mal Schwierigkeiten wegen des Aufzugs: die Hettstedter Polizei ließ den Burgörnerschen Verein nicht durch Hettstedt aufziehen. Einmal zog man auf, nachdem es durch das Summstor (Sumpftor) über die Breite „stumm“ gegangen war, mit …