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Der Hof – Burgörner – Teil III Caroline und Wilhelm von Humboldt

Caroline von Dacheröden wurde am 23. Februar 1766 in Minden geboren. Sie hatte ihre Mutter, (eine) geb. Gräfin von Hopfgarten, verloren als sie acht Jahre alt war. Ihr Vater, (der) Erbherr Karl Friedrich von Dacheröden, (war früher) vormals preußischer Kammerpräsident. (Er) lebte im Sommer auf einem seiner beiden Güter: Burgörner in der Grafschaft Mansfeld oder Auleben in der Goldenen Aue unweit von Halle. Den Winter verbrachte er mit seiner Familie in Erfurt, wo sein Haus einen Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens bildete. In der „Chronik von Erfurt 1736 bis 1815“ rühmt man ihn als „Beschützer der Wissenschaft“. Erfurt besitzt auch heute noch eine Universität. K. F. von Dacheröden (Er) galt als „Gönnervieler Gelehrten und Künstler und großmütigen Wohltäter der Armen“. Aus späteren Briefen Carolines (von Dacheröden) ist zu entnehmen, dass sie schmerzlich die Mutter entbehrte. Der Vater bekümmerte sich nur wenig um seine Tochter und überließ die Erziehung einer Französin, in deren Art es nicht lag, dem heranwachsenden Kind mehr als eine Gouvernante zu sein. Ein talentierter Pädagoge war ihr Hauslehrer, Zacharias Becker. Dieser verließ das …