Alle Artikel mit dem Schlagwort: Burgörner-Altdorf

Pfingsten in die Kirche von Burgörner

Aus dem Werk „Wilhelm und Caroline von Humboldt in Ihren Briefen“ (1815 – 1817) Die alte Kirchenansicht vor 1900 Caroline an Wilhelm von Humboldt aus Burgörner, 3. Juli 1816 (am zweiten Pfingsttag) … Gestern war es ein hübscher Tag wir waren in der Kirche in corpore und hatten nachher noch eine Stundenlange Konferenz mit Saalfeld, dem Amtmann Bothe und Dunkern, … denn Dunker kam am Freitag an, und es sind viele Dinge verhandelt worden………….. Der ehemalige Gutshof aus der Luft um 1910 Eine enge Verbindung der Familienmitglieder zur Kirche in Burgörner lässt sich auch aus den Eintragungen im Taufregister ableiten. So werden als Taufzeugen zur Taufe am 18.6.1826 von Karl Friedrich Wilhelm Giebelhausen genannt: „die Frau Staatsminister von Humboldt sowie die Frau Generalin von Hedemann“, welche die traditionelle Verbindung zur Kirche aufrecht hielt und vertiefte. Auch nachfolgende Familienmitglieder wie Caroline, Adelheid und Ernst von Bülow sowie Adelheid und Agnes von Loen, zur Taufe am 1.9.1852, von Marie, Caroline, Agnes Kirchberg, sind als Taufzeugen eingetragen. Selbst seine Majestät Friedrich Wilhelm IV – König von Preußen wird …

Kupferkammer-Hütte

Von der Berg-Hütte zur Kupfer-Kammer-Röst- u. Bleihütte Am 10. April 1723 wurde die Gewerkschaft zur Kupferkammer durch den Leipziger Kaufmann, Johann Schwabe, gegründet. Wie alle Hütten die nach dem 30-jährigen Krieg und der Freierklärung des Mansfelder Bergbaues im Jahre 1671 neu erbaut wurden, so lag auch die Kupferkammerhütte auf einer mittelalterlichen Hüttenstätte (erstmalig als Berghütte 1439 erwähnt) deren exponierte Lage an der Wipper, womit die Wasserräder und Blasebälge zur Erzeugung des Gebläsewindes angetrieben wurden, bedingt war. Die Vorläuferin der Kupferkammerhütte ist die Berghütte gewesen, die urkundlich schon zum ersten Male 1439 erwähnt ist. 1) Übersetzung – siehe Anhang In den Urkunden der Jahre 1480 bis 1540 wird die Berghütte mehrmals erwähnt. Doch scheint sie bereits vor dem Jahre 1568, wie alle anderen Hettstedter Hütten, ihren Betrieb eingestellt zu haben. 2) 1566, 2. May – ist eine unzüchtige Dirne, so keiner Vermahnung zur Buße noch einiger Warnungen geachtet, zu Burgörner für der Hütten auf eine glühende Schlacken gefallen und sich greulich verbrannt. Es hatte sie etliche wenig Wochen hievor ein böser Hund übel in die hand …

Kronleuchter auf dem Brocken

Gefertigt von der „Fa. Berg & Co.“ aus Burgörner! „Fa. Berg & Co.“ war ein Betrieb in Burgörner, der nach dem Krieg versucht hat Arbeitsplätze zu schaffen. Mit viel Mut versuchten Sie wieder Interesse zu wecken für die schönen Dinge im Leben, trotz der damaligen Wirtschaftslage. Ehemalige Fertigungsstätte – ganz rechts im Bild der Saalanbau Im ehemaligen Saal der Gaststätte „Zum Krug“ fertigte die Firma in Kunstschmiedearbeit Lampen, Leuchter und Wandschmuck. Die Ausführungen in Verbindung mit Holz und dazu passenden Lampenschirmen in Eigenanfertigungen aus sogenannten “Igelit“ waren sehr beliebt. Zunehmende Aufträge auch für öffentliche Einrichtungen, deren Beleuchtungseinrichtungen dem Krieg durch Zerstörung oder als Buntmetall zum Opfer gefallen waren, veranlasste die Firma ihre Produktion in ein größeres Gebäude zu verlegen. Dazu bot sich eine leerstehende Lagerhalle der Ziegelei Remus an. (späteres Verwaltungsgebäude der LPG – R. Luxemburg) Produktionsstätte der Firma Berg & Co.1952 (Ansicht nachempfunden) Außer einigen Einzelstücken aus der Bedarfsfertigung* die evt. nach ca. 60 Jahren noch erhalten sein könnten, gibt es eine Besonderheit auf welche uns ein ehemaliger Einwohner von Burgörner aufmerksam machte. Deckenlampen …

Dankveranstaltung in St. Nikolai

27.11.2012: Mit einem fröhlichen Lied: „Wollt ihr fleißige Handwerker sehen, dann müsst ihr nach Burgörner in die Kirche gehen!“ begrüßten die Kinder von der „Kindertagesstätte Altdorf“ die zahlreichen Gäste die an einer Dankveranstaltung in der renovierten St. Nikolai-Kirche in Burgörner teilnahmen. Nach der erfolgreichen Renovierung der Kirche wurde am 27. November 2012 den vielen fleißigen Handwerkern und Helfern gedankt. Durch die zahlreichen Spenden waren diese Arbeiten erst möglich geworden. Pfarrer Paul und der Vertreter des Gemeinde-Kirchenrates sprachen im Namen der Kirchengemeinde Burgörner allen Helfern insbesondere den vielen Handwerkern den Dank für ihre hervorragende geleistete Arbeit aus. Ebenso der Stadtverwaltung Hettstedt und der Direktion des „Mansfelder Kupfer und Messingwerkes“ für die Unterstützung. Viele Einwohner nutzten die Gelegenheit, das nunmehr wieder hergestellte Bauwerk zu besuchen. Mit der Darbietung eines sehr anspruchsvollen Programmes schloss der „Chor der Walzwerker“ diese Veranstaltung ab. Für einen gemütlichen Abschluss sorgten die Frauen der evangelischen Frauenhilfe, die im Anschluss für alle Gäste selbst gebackenen Kuchen und Kaffee bereithielten. Für den Sammler bearb. E. Graf/Chronist im November 2012          

Erfinderin des Lichterbaumes

Leider recht unbekannt ist, dass uns Karoline von Humboldt eine schöne Sitte hinterlassen hat. Der Weihnachtsforscher Dr. Heinz Gebhardt * nannte sie: „Die Erfinderin des Weihnachtsbaumes“. Weihnachtsbäume, allerdings noch ohne Lichterschmuck, gab es bereits im 17. Jahrhundert. Wir wissen das aus einer Klage des Konrektors Grabow vom Berlinischen Gymnasium zum Grauen Kloster, der 1680 gegen die Bäume wetterte: „…Unter anderen Lappalien, damit man die alte Weihnachtszeit oft mehr als mit Gottes Wort begeht, ist auch der Weihnachts- oder Tannenbaum, den man zu Hause aufrichtet, …” „Der erste mit Lichtern geschmückte Weihnachtsbaum stand in der Wohnung der Familie von Humboldt, Unter den Linden 26, dort, wo später das Cafe Bauer eröffnet wurde und übrigens auch 1884 die ersten elektrischen Lampen in Berlin brannten. In dem schlichten, zweistöckigen Eckhaus der Südseite der Linden und der Friedrichstraße wohnte Caroline von Humboldt in den Tagen der Befreiungskriege und schrieb am 29.12.1815 an ihren Gatten, der an den Friedensverhandlungen in Frankfurt am Main teilnahm: „Weihnachten ist aufs schönste ausgefallen……. An zwei Enden eines langen Tisches brannten zwei kleine Weihnachtsbäume, einen …

Hettstedter Rad-Kunst-Fahrverein

Weitgehend in Vergessenheit geraten, ist der einstige Hettstedter Rad-Kunst-Fahrverein. In der „Betriebs-Sportgemeinschaft-Stahl-Walzwerk-Hettstedt“ fand er eine neue Heimstadt. Ihr Können zeigten die Sportler zur Festveranstaltung anlässlich des „1. Mai 1952“ im Kurt-Wabbel-Stadion in Hettstedt/Burgörner. Die Fotos wurden uns, ohne weitere Angaben, von einem Leser zur Verfügung gestellt, dem wir an dieser Stelle danken. Wer kann weitere Angaben über den Verein bzw. Personen machen?                                                

246. Geburtstag v. Karoline v. Dacheröden

Zum 246. Geburtstag von Karoline von Dacheröden am 23.02.2012 Karoline von Humboldt (Nach einem Gemälde von F.W.Schadow 1817) Humboldt war 1801-1808 als preußischer Ministerresident in Rom beim Vatikan. Von dort wird er 1808 von Karl Freiherr vom Stein (1757-1831) zum Leiter der Sektion für Kultus und Unterricht im Ministerium des Innern in Preußen ernannt. * W.v. Humboldt um 1814 (Zeichnung von E. Stroebling) Das größte Opfer, das seine neue Stellung von ihm verlangte, war die Trennung von Karoline. Ihre Übersiedlung nach Berlin war zunächst unausführbar, da Humboldts Bleiben dort ganz ungewiss erschien. Er konnte nicht daran denken, Frau und Kinder in diese Ungewissheit zu verwickeln, und behielt die Möglichkeit einer Rückkehr nach Rom immer im Auge. Mitte April 1809 war er durch die Geschäfte genötigt, auf unbestimmte Zeit nach Königsberg zu gehen, wo der Hof und die Minister weilten. Der am 20. November erfolgte Tod seines Schwiegervaters zwang ihn mit Urlaub nach Erfurt und den Dacherödenschen Gütern zu eilen, um die Erbschaftsangelegenheiten zu regeln. Humboldt an Caroline Burgörner am 16. Dezember 1809 ……………..Ich bin erst …

Leichenbegängnis vor 200 Jahren

Fundstück zu einem Ereignis welches über 270 Jahre zurückliegt aus: Ein herrschaftliches Leichenbegängnis vor 200 Jahren von Erich Freygang-Hettstedt Auf dem Boden des Schlosses zu Burgörner sind vor einiger Zeit ganz verstaubte Akten gefunden worden. Wenn sie auch heimatgeschichtlich nicht von besonderer Bedeutung sind, so bieten sie kulturgeschichtlich doch immerhin manches Interessante. Im wesentlichen betreffen sie Familienangelegenheiten der Dacherödens, die einstmals die Güter Burgörner und Siersleben besaßen, denn der Kgl. Preußische Regierungspräsident und Kammerherr Car Friedrich von Dacheröden hatte diese Güter durch die Heirat mit Freifrau Helene Ludmilla von Posadowski bekommen. Er starb 1741 (37) und wurde in Magdeburg beigesetzt. So handelt denn ein Aktenstück von den Begräbniskosten. Fein Säuberlich sind alle Rechnungen quittiert zusammengeheftet. Sie bieten so bis in die kleinsten Kleinigkeiten hinein einen Überblick über die Kosten der Bestattung, gleichzeitig geben sie uns einen Einblick in die damaligen Verhältnisse bei der Beisetzung einer vornehmen Leiche. Carl Friedrich von Dacheröden wurde natürlich als hoher Kgl. Beamter im Dom beigesetzt. Dafür mussten an das Domkapital 200 Taler gezahlt werden. Weitere 30 Taler bekam die Kirche …

300. Geburtstag Friedrich II

Ereignisse zur Zeit „Friedrich des Großen“ in und um Burgörner aus Anlass seines 300. Geburtstages am 24.1.1712 Dieses vor 227 Jahren entstandene Werk enthält auf Seite 445/456 die Angaben: Burg Oerner, ein Dorf mit einem Amte des Herrn von Dachröden enthält, mit Inbegriff von 13 Kolonistenwohnungen und des Amtes, überhaupt 41 Feuerstellen, worunter 5 große und 20 kleine Cossäten* sind……… Die Gemeine** ist dem Amte dienstpflichtig und steht mit der sächsischen Stadt Hettstedt in Koppelhütung. Neben dem Ackerbaue und der Viehzucht nähren sich verschiedene Einwohner von der Arbeit in den Königlich preußischen Rothenburgschen und den Churfürstlichen sächsischen Bergwerken. Es ist eine Wassermühle an der Wipper von zwei Mahlgängen hierselbst.  Mühle von Burgörner um 1890 Die Kirche von Burgörner, welche ein Filial von Thondorf ist, gehört zur ersten Mansfeldischen Inspektion und erkennt den König als ihren Patron. Im Jahre 1784 war 212 die Seelenzahl und in den vorhergehenden zehn Jahren sind 84 geboren und 56 gestorben. Anmerkung Bearbeiter: * Cossäten (Kossäten) – Landarbeiter ** Gemeine – alle Anwohner Unsere Gemälde-Kopie zeigt Friedrich II. (1763) ( Es …

St. Nikolai – Dachsanierung

Endlich, nach vielen Jahren des Bangens ist es nun doch gelungen die Mittel zusammen zubringen, die für eine dringende Reparatur der Kirche notwendig sind. Einer historisch bedeutsamen Kirche in der schon die Familie Humboldt und deren Nachkommen weilten. Die Kirche, hier noch im Weihnachtsschmuck, wird wohl nun für längere Zeit nur den Handwerkern zur Verfügung stehen. Diese werden bei näherer Betrachtung auch die Schäden sehen, welche das undichte Dach an der Decke hinterlassen hat. Die Decke lässt sich hoffentlich so bearbeiten, dass nicht die für Burgörner so wertvolle Orgel abgerissen werden muss. Dies wäre mit erheblichen Mehrkosten verbunden. Nachdem der Ablauf der Arbeiten in den einzelnen Schritten festgelegt war, begannen die Arbeiten mit dem Aufstellen der Gerüste. Welche Schäden, auch am Dachstuhl, im Laufe der Zeit entstanden sind wird sich nun zeigen. Hoffen wir auf einen günstigen Verlauf der Arbeiten, in der Hoffnung, dass bald wieder eine Taufe in dem über 395 Jahre alten Taufstein stattfindet. Hans Werner Scharf, Grafiker und Gemeinde-Kirchen-Rat, stellte uns die Bilder zur Verfügung. Vielen Dank ! St. Nikolai in Burgörner-Altdorf bekommt …

Der "Eduard-Schacht"

Im Süden von Hettstedt an der Straße nach Eisleben, erhebt sich die gewaltige Halde des ehemaligen Eduard-Schachtes. Bei 51°37’22.28″N – 11°31’20.26″E mit einer Ausdehnung von etwa 18 Hektar und einem ebenfalls geschätzten Inhalt der Bergehalde: ca. 1,960 Mio. m³ und Inhalt der Ausschlägehalde: 210.000 m³. Quelle: Die geografischen Koordinanten sowie die Flächenermittlung erfolgte unter der zu Hilfenahme von Google-Earth. Von dieser Halde hat man einen guten Überblick auf das ehemalige Burgörner Bergbau-Revier im Osten. Wo die vielen kleineren Halden Zeugnis ablegen, vom Fleiß unserer Vorfahren und uns direkt aufzufordern scheinen deren Geschichte zu erforschen. Aber wenden wir uns zunächst dem Eduard-Schacht zu. Postkarte um die Jahrhundertwende Eigentlich handelt es sich um die Eduardschächte I. und II. Dem Verwaltungsbericht der Mansfelder Kupferschiefer bauenden Gewerkschaft (im folgenden nur „Gewerkschaft genannt) lässt sich entnehmen: „Zur Lösung der immer schwieriger werdenden Förderung, der anfallenden Erze in diesem Revier welche bisher über den Zimmermann-Schacht erfolgte, entschloss sich die Gewerkschaft 1864 zum abteufen eines neuen Schachtes „Eduard I“. Dieses Vorhaben stieß von Anfang an, auf Grund großer Wasserzuflüsse, auf große Schwierigkeiten. …

Die "Berggrenze"

Ein Straßenname „Berggrenze“ Im Hettstedter Ortsteil Burgörner-Altdorf, trägt eine Straße den Namen „Berggrenze“. In der Vergangenheit hatte man diese Straße immer mit Namen der gegenwärtig aktuellen, politischen Größen bezeichnet. Nach der demokratischen Wende 1990, einigten sich die Stadträte von Hettstedt diese ehemalige Dorf-Hauptstraße mit dem historischen Namen „Berggrenze“ zu benennen. Diese „Berggrenze“ hat nun mit einer Abgrenzung zu den Bergen des auslaufenden Harzgebirges, wie teilweise fälschlich angenommen und kritisiert wurde, überhaupt nichts zu tun. Vielmehr ist „Berggrenze“ die uralte Bezeichnung für eine Grenze die ein Gebiet umfasst, in welchem mit kaiserlichem Privileg, den Grafen von Mansfeld gestattet war, Bergbau zu betreiben. Wegen Streitigkeiten zwischen den Nachfolgern, den Kursächsischen und preußischen Bergbaubetreibern über die Nutzung des Wipperlaufes als Aufschlagwasser für die Hütten, kam es zu Streitigkeiten und 1747 zu einem Vergleich. Daraufhin wurde ein Teil der Berggrenze mit 40 Grenzsteinen, neu markiert. Seit dieser Zeit verläuft nun die sogenannte „Kaiserliche Berggrenze“, welche laut Kaiserlichem Dekret von 1364 „die Wipper entlang bis an den Hof Burgörner führte“, nunmehr bis an die einstige Berghütte, (Kupferkammerhütte oder Bleihütte wie …

Männerchor "Burgörner-Altdorf"

Gedanken zum 100 jährigen Bestehen eines Chores Im Mai 1985 feierte der Männerchor Altdorf sein 100 jähriges Bestehen. In einem kurzen Abriss möchten wir seinen Werdegang darlegen. Im Mai 1885 wurde der Männerchor Burgörner Altdorf gegründet. Es waren Berg- und Hüttenleute, die sonntags in dem kleinen Dorfgasthof „Zur Erholung“ unter der Leitung des jungen Lehrers Otto aus Thondorf zum Chorsingen zusammen kamen. Das Gründungsjahr des „Männerchores Altdorf“ ist das Jahr 1885. Der vermutliche Gründungstag ist der 25. Mai. „Diese Information stammt aus Überlieferungen von Franz Bertram an seine Familie“. Diese Aufnahme entstand vermutlich zum 10-jährigen Stiftungsfest 1895 und zeigt die Mitglieder deren Namen auf der Rückseite des Bildes vermerkt sind. Man kann annehmen, dass die meisten Sänger auch die Gründer waren. Die Personen von oben rechts nach links sind: H. Lüttig; Frz. Lüttig; Gotth. Fretzert; Fr. Fretzert Fr. Schulze; W. Günther; Fr. Kirchberg; Chr. Kurch; W. Wager; Frz. Bertram L. Ziege; W. Kuhlmann; L. Wagner; Aug. Kirchberg; Goll. Kirchberg; E. Roloff G. Horlebog; Albert Nordt; Lehrer Otto; G. Zimmermann; L.Müller; G. Steinert Handgeschriebene Liederbücher zeigen …

Gesellschaftsklub "Einigkeit"

Burgörner-Altdorf-1923 Diese Vereinigung war uns bisher nicht bekannt. Ein zugesandtes Foto, für welches wir uns an dieser Stelle bedanken möchten, enthielt aber bei näherer Betrachtung einige Rätsel. Es wäre interessant diese aufzuklären. Die Vereins- oder Klubmitglieder sind ausstaffiert wie zu einem Studententreffen, aber die auf die Wangen gemalten „Schmisse“ einer Schlagenden Studentenverbindung lässt doch mehr auf einen Spaßverein schließen. (einen sogenannten Biervernichtungsverein) Auch lässt die auf dem Klubwappen und auf den Bierstiefel in der Mitte des Tisches angegebene Jahreszahl „1923“ keine Rückschlüsse auf das Alter der Vereinigung zu, da im Hintergrund auf dem Bild an der Wand, schwach aber zu erkennen, dass erst 1927 erbaute Schützenhaus der Humboldtschützen zu erkennen ist. Die Sitzgelegenheit am Stammtisch konnten wir eindeutig der Gaststätte zum „Landhaus“ (Herman Wagner) zuordnen. (siehe auch unter Handel & Gewerbe „Gasthof zum Landhaus“) Nun, eine „Schlagende Verbindung“ in Burgörner, kann nur ein Witz zur Unterhaltung sein. Eine Studentenverbindung oder auch Studentenkorporation ist ein Verband von Studenten und ehemaligen Studenten einer Universität, Hochschule oder ähnlichen Institution, der Brauchtum und gewachsene Traditionen pflegt. In Österreich und …